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Nintendo verleibt sich neues Entwicklerstudio ein: Unter anderem bekannt für Hogwarts Legacy Switch-Port

Videospiel-Gigant kauft neue Tochterfirma

Mega-Konzern Nintendo hat trotz seines etablierten Status in der Videospielwelt nie aufgehört an Wachstum zu denken, so wie Erfolg suchende Unternehmen eben standardmäßig nach oben streben. Die Strategie der japanischen Unternehmer umfasst aber auch ein gewisses Maß an Vorsicht und Kalkül:

Einverleibungen anderer Firmen winken sie nicht leichtfertig durch. Ein Kauf hat die scharfen Kriterien nun erfüllen können und folglich darf sich das Entwicklerstudio Shiver Entertainment fortan zur Nintendo-Familie zählen.  

Nintendo war shoppen: Packt sich Entwicklerstudio Shiver Entertainment in den Warenkorb

In dem Portfolio von Shiver Entertainment finden sich

Scribblenauts Showdown

und

Scribblenauts Mega Pack

, als Spiele, die direkt aus der Hand des Studios stammen. Bekannter ist das Unternehmen allerdings für seine Arbeit an den Nintendo Switch Ports von Mortal Kombat 11,

Mortal Kombat 1

und

Hogwarts Legacy

. Durch diese Projekte begannen die Anzugträger hinter der Konsole anscheinend sich für Shiver zu interessieren und so kam es zu entsprechenden Verhandlungen. Nun verkündete Nintendo schließlich, 100 Prozent der Anteile an Shiver zu übernehmen. 

Das Entwicklerteam blickt mittlerweile auf zwölf Jahre Bestehen seit seiner Gründung im Jahre 2012 zurück. Vor der Zusammenarbeit mit Nintendo agierte Shiver drei Jahre lang als Teil der Embracer Group, einem schwedischen Mutter-Konzern verschiedener Spieleentwickler. Zeitweise war Shiver hier der Tochterfirma Saber Interactive untergeordnet, die allerdings in die Hand von Beacon Interactive überging und ihr Anhängsel zurückließ. 

Nintendo verspricht sich zusätzliche Ressourcen von der Übernahme, um künftig an der Entwicklungsfront für Ports und Software noch besser aufgestellt zu sein. Die Kernaufgaben von Shiver Entertainment sollen dabei gleich bleiben: Kommissionierungen für Ports und Software annehmen und entsprechende Produkte für unterschiedliche Plattformen, inklusive der Nintendo Switch, entwerfen. Auch anderswo befasst sich ein Spielestudio gerade übrigens intensiv mit dem Thema Ports: Das

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