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Steam: Wie Scammer euch mit gefälschtem Helldivers 2, Last Epoch & Co. abzocken wollen

Neue Betrugsmasche imitiert populäre Spiele, um euch abzuzocken

Betrüger

gibt es immer und jederzeit und aktuell geht eine neue Masche auf Steam umher, die besonders perfide sein möchte: Entwickler nutzen populäre Titel wie Helldivers 2, Palworld oder Last Epoch, um euch in die Irre zu führen und an euer Geld zu gelangen.

Wenn ihr derzeit im Steam Store stöbert, kann es passieren, dass ihr über Fake-Angebote der drei genannten Spiele stolpert: Sie sehen auf den ersten Blick täuschend echt aus. Bilder, Produktbeschreibung, Entwickler- und Publisherangaben – alles scheint zu stimmen, aber wer genauer hinschaut, erkennt sofort, dass es sich hier schlichtweg nur um Betrug handeln kann. 

Eine kurze Geschichte der Videospiele

Die Geschichte der Videospiele beginnt bereits in den späten 1940er Jahren mit wissenschaftlichen Tüfteleien. Die erste bekannte von ihnen war “OXO”, ein Tic-Tac-Toe-Spiel, in dem man gegen den Computer antrat.



Steam: Wie mit Fake-Produkten Käufer in die Irre geleitet werden

75 Prozent Rabatt auf Helldivers 2, nur wenige Wochen nach Release und bei dem aktuellen Erfolg? Das klingt eigentlich schon zu gut, um wahr zu sein. Wer trotzdem auf den Link klickt, landet im offiziellen Steam Store und sieht dort auch den tatsächlich reduzierten Preis. Ein Fehler? Nein. Aber auch nicht die Realität, denn hinter dem vermeintlich günstigen Angebot steckt nicht der populäre Koop-Shooter, sondern derzeit oft nur eine billige Betrugsmasche, die wenig aufmerksamen Käufern ans Geld will. Im folgenden Bild seht ihr bereits die Vorgehensweise – inklusive zwei von uns eingefügten Warnhinweisen, wie man den Betrug sofort erkennt.

Auf dem ersten Blick sieht diese Produktseite der von Helldivers 2 ähnlich. Wer genau hinschaut, entdeckt aber ein paar Unstimmigkeiten.

Aktuell häufen sich solche Fälle, in denen unseriöse Entwickler oder Publisher die relativ laschen Vorgaben und Einschränkungen bei Steam nutzen, um ganz bewusst Käufer zu verwirren. Meist ist der Ablauf wie folgt: Man veröffentlicht irgendein simples, schnell zusammengeklicktes Spiel und stellt es auf Steam für Preise zwischen 40 und 60 Euro ein – natürlich würde das niemand kaufen. Trotzdem gibt es ein paar wenige Rezensionen, die meistens ziemlich positiv sind.

Einige Wochen später ändert man sämtliche Details des Produkteintrags: Vom Namen, Beschreibung, Bildern bis hin zu den Angaben über Entwickler und Publisher. Auf einmal sieht die Seite fast genauso aus wie die des jeweils populären Spiels, über das gerade alle reden. Obendrauf gibt es einen satten Rabatt und schon kann es passieren, dass eventuell doch der eine oder andere im Glauben, ein richtig gutes Angebot entdeckt zu haben, zuschlägt.

Kann so ein Scam überhaupt funktionieren?

Obwohl die Seiten sich sehr ähnlich sehen, gibt es trotzdem ein paar Unterschiede, die die Macher nicht so schnell aus der Welt schaffen können. Beispielsweise die in der Regel sehr unterschiedliche Anzahl von Rezensionen. Ein Erfolgsspiel wie Helldivers 2 würde niemals auf nur 50 bis 60 Steam-Bewertungen kommen, oder hätte in den benutzerdefinierten Tags ganz oben „Rätsel“ oder „Bildung“ stehen, anstatt „Action“ oder „Third-Person-Shooter“.

Wer sich also einmal kurz die Zeit nimmt und den Steam-Eintrag des Fake-Angebots scannt, der dürfte den Betrug in Windeseile aufdecken können. Da stellt sich natürlich schon die Frage: Lohnt das überhaupt für die Firmen, die diese Scam-Methode anwenden? Das ist durchaus fraglich, denn in der Regel werden diese Seiten schnell gemeldet und Valve kümmert sich darum, dass sie verschwinden oder zumindest das Produkt nicht mehr kaufbar ist.

Die jeweiligen Entwickler-Accounts dürften ebenfalls recht zügig der Vergangenheit angehören. Wer trotzdem auf einen solchen Scam reingefallen ist, kann zudem über die Steam Refund-Politik meistens recht unkompliziert sein Geld zurückbekommen. Schwieriger wird es allerdings, falls sich hinter den Produkten Schadsoftware befindet, die ihr euch im schlimmsten Falle auf den Rechner installiert.

Am Ende bleibt wie immer nur der Rat:  Seid vorsichtig und lasst euren Spinnensinn walten, wenn ihr ein Angebot entdeckt, welches eigentlich viel zu gut ist. Oftmals steckt dahinter nicht unbedingt etwas Positives.

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