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Beholder (Adventure) – Der Spion im eigenen Haus

Man nehme eine Dystopie, die der Indie-Überraschung Papers, Please ähnelt. Man ergänze dies um ein Artdesign zwischen This War of Mine und Fallout Shelter. Und zu guter Letzt reichert man dies um eine Orwell’sche Big-Brother-Thematik sowie zahlreiche, teils dramatische Entscheidungen samt Konsequenzen an. Das Ergebnis dieses merkwürdigen Cocktails ist die „Blockwart-Simulation“ Beholder, die über ein Jahr nach PC-Veröffentlichung jetzt auch auf Konsolen die Nachbarschafts-Spione ans Pad ruft – mehr dazu im Test.

© Warm Lamp Games / Alawar Entertainment / Curve Digital

Pro & Kontra

Gefällt mir

  • düstere Atmosphäre
  • gelungene Zeichnung eines totalitären Systems
  • Entscheidungen, Konsequenzen und moralische Dilemmas
  • diverse Enden basierend auf den getroffenen Entscheidungen
  • stimmungsvoller melancholischer Soundtrack
  • comichaftes Artdesign
  • Erweiterung „Schalf der Glückseligkeit“ inklusive

Gefällt mir nicht

  • Aktionen/Handlungsmöglichkeiten meist nur binär, keine Grauzonen
  • schwache Soundeffekte
  • weitgehend geskriptet
  • eingeschränkte Dialogoptionen

Versionen & Multiplayer

  • Preis zum Test: 14,99 Euro
  • Getestete Version: Store-Version
  • Sprachen: Deutsch, Englisch
  • Schnitte: Nein
  • Splitscreen: Nein

Vertrieb & Bezahlinhalte

  • Online-Aktivierung: Nein
  • Online-Zwang: Nein
  • Account-Bindung: Ja
  • Verfügbarkeit: Digital
  • Hauptverfügbarkeit: Digital
  • Bezahlinhalte: Nein