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Driver: Renegade (Action-Adventure) – Driver: Renegade

Während man John Tanner auf der Xbox 360 und PS3 in San Francisco auf eine komatöse Ermittlungstour schickt, muss er auf dem 3DS in New York ran. Dort steht alles im Zeichen von Rache, denn der Held schmeißt seinen Job als Undercover-Cop hin und nimmt das Gesetz selbst in die Hand…

© Ubisoft / Ubisoft

Unterwegs im Big Apple

Auf den Konsolen kann die Rückkehr der Driver-Serie durchaus als gelungen bezeichnet werden – dank des innovativen Shift-Features und interessanter Missionen macht es richtig Spaß, sich wieder hinter das Steuer zu klemmen. Will man mit Tanner

Die animierten Zwischensequenzen sind gelungen.

Die animierten Zwischensequenzen sind gelungen.

auf dem 3DS die Verbrecher jagen, sieht die Sache dagegen ganz anders aus: Zwar wird die Rachegeschichte ansprechend im Comic-Stil erzählt und die Missionen beinhalten sowohl Flucht als auch Verfolgung, Standardrennen sowie Zerstörungsaufträge, doch ist die Umsetzung all dieser Elemente gründlich in die Hose gegangen.

Fühlt sich furchtbar an

Das liegt zum einen an der furchtbar schwammigen Steuerung, mit der man die nicht lizenzierten Boliden über die Straßen New Yorks schaukeln muss. Fahrspaß kommt hier keiner auf, wobei die Motorenklänge nach Staubsauger-Vorbild und die Beschränkung auf die Außenperspektive ebenfalls nicht dazu beitragen. Mehr schlecht als recht funktioniert außerdem die Rempel-Mechanik, wenn man mit Hilfe der Schultertasten versucht, seine Gegner von der Seite zu attackieren..

Apropos Gegner: Die KI schießt völlig den Vogel ab, wenn sie wie bescheuert in andere Verkehrsteilnehmer rast (ohne dabei im Gegensatz zum Spieler Schaden zu nehmen) oder einfach gegen Hauswände fährt. Der Hammer sind jedoch die Flucht-Missionen, bei denen man vor seinen Verfolgern fliehen muss, denn hier kann man auf der Karte am unteren Bildschirm ganz genau sehen, dass die KI einfach wieder nah an das eigene Fahrzeug heran „gebeamt“ wird, wenn man sie vorher bereits abgeschüttelt hatte. Das ist arm! Bei so viel Mist wird selbst der Gummiband-Effekt bei Rennen und Verfolgungsjagden fast schon zur Nebensache.

Viel zu leicht

Ein weiteres Problem ist der Schwierigkeitsgrad, denn trotz zwei Auswahlmöglichkeiten bleibt selbst die höhere Variante viel zu einfach. Einen Teil dazu trägt allerdings auch das mitunter grottige Missionsdesign bei. Ein Beispiel: Ich muss mit Tanner eine so genannte Amokmission überstehen, in der ich
Blabla

Meist liefert man sich Rempel-Auseinandersetzungen gegen mehrere Verbrecher gleichzeitig.

von bösen Schergen gejagt werde. Schon in der Missionsbeschreibung heißt es, dass ich am besten immer in Bewegung bleiben soll,denn werde ich zu oft gerammt, verwandelt sich mein fahrbarer Untersatz recht schnell in ein unbrauchbares Wrack und es heißt „Game Over“. Anstatt jetzt aber wie ein Wahnsinniger durch New York zu heizen, entscheide ich mich für Plan B: Ich fahre einfach bei einer der vielen in der Stadt verteilten Werkstätten auf und ab, bewege mich also höchstens in einem Umkreis von etwa 100 Metern. Kommt einer der Amokpiloten und setzt mir zu, fahre ich einfach durch die Werkstatt und bekomme einen Wagen im Neuzustand zurück. Tja, und genau nach diesem Prinzip quäle ich mich mehrere Minuten herum. Das ist fast genau so aufregend wie die meisten anderen der 20 Abenteuer-Missionen, bei denen ich z.B. auch die Aufgabe bekomme, 15 Fahrzeuge durch Rempeleinlagen zu zerstören. Schon nach drei Minuten hatte ich keine Lust mehr auf diesen immer gleichen Unsinn – trotzdem musste ich noch gut zehn Minuten länger durchhalten, bis endlich alle Gegner mit der langweiligen Rempelprozedur eliminiert waren. So kann man vielleicht die Spielzeit in die Länge ziehen – beim Spielspaß geht es dagegen rapide bergab.

  1. Dave Bowman hat geschrieben:Krass, dass die 3DS-Version deutlich hübscher als die Wii-Version aussieht. :D
    Das istz nicht dein Ernst? Die Wii Version sieht vllt. nicht aktuell aus, aber immerhin ansehlich, Driver Renegade sieht komplett scheiße aus. :o

  2. Das Spiel sah von Anfang an grausig aus. Werds mir zwar kaufenb, aber nur weil ich Driverfan bin. Wurde das Review von einen anderen Reakteuer geschrieben? Fand das Review überrascend gelungen, sogar die Contrapunkte sind nachvollziehbar und nich so übertrieben wie meistens. Gute Arbeit!

  3. Hey, Atari hatte auch gute Spiele, und ich meine NICHT die ganz alten ;)
    Klingt nach Dead Island ;) sieht passabel aus aber ist spielerisch öde.
    *hach*
    Okay, das war jetzt nicht ernst gemeint. Dead Island ist ja durchaus unterhaltsam ^^ Wenn auch nicht sehr abwechslungsreich.

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