Bis der Groschen fällt
[GUI_PLAYER(ID=99992,width=475,text=Kleiner Kniff, große Wirkung: Zieht man den Boden unter hohen Blöcken weg, knallen sie auf den Boden.,align=left)]Das Prinzip ist so schlicht und süchtig machend wie im Vorgänger: Der kleine Sumo-Ringer Mallo muss einen Schwarm verscheuchter Vögel retten, welche es sich natürlich auf den höchsten Blöcken diverser Puzzles gemütlich gemacht haben. Also schiebt er erreichbare Steine so lange umher, bis der Weg frei ist. Zum Abschluss hüpft er über die selbstgebaute Treppe bis zur Spitze und schnappt sich den gefiederten Querulanten.
Die wichtigste Änderung steckt im Namen: Neuerdings fällt ein Block auf den Boden, wenn man ein darunter liegendes Exemplar wegzieht. Anders als bei Boom Blox passiert das nicht physikalisch korrekt. Die oberen Steinchen poltern nicht unorganisiert herunter, sondern klatschen schnurgerade nach unten auf das flache Spielfeld. Außerdem kann Mallo die Steinchen diesmal freier bewegen. Im Vorgänger zog man die eckigen Blöcke wie eine Schublade aus der Rückwand. Diesmal kann man sie frei auf dem Spielfeld umher schieben, bis sich eine passende Treppe bis zur Spitze gebildet hat. Technisch hat sich kaum etwas getan: Nach wie vor tapst der putzige Protagonist vor kargen Hintergründen umher. Auch die vergnügten Chiptune-Melodien und Soundeffekte erinnern an die aus Pullblox.
Um die Ecke gedacht

Danach geht es an die Durchführung, bei der natürlich auch noch diverse Feinheiten bedacht werden müssen. Befindet sich das auf einer unerreichbaren Stufe, kann es hilfreich sein, den Block neben Mallo von seinem Sockel zu schubsen. Im Idealfall bildet sich dann eine Treppe. Eine gute Strategie ist es auch, sich einen unbenutzten langen Block zu schnappen und ihn als Hilfsmittel einzusetzen: Wenn man ihn wie ein Brett vor zwei bis drei andere Teile klatscht, kann man sie zusammen verschieben, ohne dass die oberen herunter poltern. Außerdem wurden wieder einige Hilfsmittel eingebaut, z.B. Schwebe-Plattformen oder ein Schalter, welcher den Block darunter weiterwandern lässt.
Experimente erwünscht

Wer die 140 normalen und 90 Übungslevels gemeistert hat, kann persönlich für Nachschub sorgen. Wie im Vorgänger gibt es einen einfach zu bedienenden Editor. Mit ein wenig Feintuning lassen sich auch Gebilde wie ein Strauß Bananen oder ein simpler LOL-Schriftzug in ein kniffliges Puzzle verwandeln. Leider werden die Levels wieder nicht direkt im Spiel geteilt. Stattdessen erstellt man einen QR-Code, welcher sich mit der Fotokamera des 3DS einlesen oder übers Netz tauschen lässt (z.B. mit dem 3DS-Browser). In den kommenden neun Monaten wollen auch die Entwickler 20 Puzzles nachliefern – Infos dazu soll es als SpotPass-Nachricht und auf der offiziellen Website geben.
Super Spiel. Ist wie im Test geschrieben so n Teil, was man in ner freien Viertelstunde rausholt um bissl zu knobeln und sich dann dabei ertappt, dass schon wieder ne Stunde rum ist, weil man "nur noch ein Level" machen wollte.
Der Art-Style ist zugegeben grauenhaft und die "Story" verdient die Bezeichnung nicht. Aber dafür stimmt das Gameplay und das zählt für mich gerade bei Handheld-Spielen.
Kommt eigentlich noch ein Test zu New Style Boutique? Das kann man doch nicht einfach übergehen!