Fazit
Weil die Geschichte und vor allem, wie sie ausgeht, das A und O von The Suicide of Rachel Foster ist, verzichte ich auf weitere Details zum Fortgang der Story. Keine Sorge, die im Haupttext geschilderten, konkreten Ereignisse stellen die Ausgangssituation im Spiel dar oder passieren in den ersten zwanzig Minuten. Mir hat der Titel tatsächlich richtig gut gefallen: Der Schauplatz ist angenehm verwinkelt, aber doch so abgeschlossen, dass ich mich am Ende super zurechtfand. Der realistische Look von Tischen, Teppichen, Fluren, Tresen, Vorhängen & Co. trägt viel zur greifbaren Atmosphäre bei. Das Spiel ist nicht wirklich angsteinflößend – unheimlich und verlassen wirkt die Herberge, welche nicht zufällig an das legendäre Overlook-Hotel aus Shining erinnert, aber durchaus. Das Prunkstück sind unterm Strich aber die intensiven Gespräche von Nicole und Irving, die das ausgestorbene Hotel mit Leben zu füllen vermögen. Da verzeihe ich auch die paar Situationen, an denen ich nicht recht wusste, wo es weitergeht und ein, zwei zu offensichtliche Story-Entwicklungen. Wer Firewatch, den PC- und Xbox-360-Grusel Anna oder auch What Remains Of Edith Finch mochte, der sollte diesem Mystery-Krimi eine Chance geben. Auch auf den Konsolen von Sony und Microsoft, denn technisch ist das Spiel hier ebenso sauber wie auf dem Rechner.Wertung
Mystery-Krimi in verlassenem Hotel: Interessante Charaktere und spannende Dialoge machen das Ego-Adventure zum Geheimtipp – auch auf Konsole.
Mystery-Krimi in verlassenem Hotel: Interessante Charaktere und spannende Dialoge machen das Ego-Adventure zum Geheimtipp – auch auf Konsole.
Echtgeldtransaktionen
"Wie negativ wirken sich zusätzliche Käufe auf das Spielerlebnis, die Mechanik oder die Wertung aus?"
Gar nicht.
Es gibt keine Käufe.
Das erscheint mir schon extrem unwahrscheinlich. Wer kauft sich denn Age of Empires, um sich davon überraschen zu lassen, zu welchem Genre dieser Titel wohl beiträgt und ob es nicht nach 60 % der Spielzeit noch in einen Ego-Shooter umschlägt? Wandersimulatoren polarisieren so sehr, da wird schon jeder wissen mittlerweise, worauf er sich ganz grundsätzlich einlässt.
4h ?! Ach schade, hab eben an gefangen. Dann lasse ich mir Zeit!
Okay bin durch am Stück 4h, war schon eine interessante Erfahrung. Jedoch eher ein nachdenkliches Spiel für mich, wie Last of Us Part 2 auch etwas ungemütlich an einigen Stellen.
Wenn ich so durch die Korridore und Kellertreppen stakse, bin ich regelmäßig auch unweigerlich an das Herrenhaus aus Resident Evil 7 erinnert. Nur dass ich hier natürlich weiß, dass mich keinerlei Feinde oder Munitionsknappheit erwarten werden, sondern ausschließlich die grundsätzliche Atmosphäre.